27.05.2019

Bilanz der Messe Karlsruhe deutlich besser als geplant

Die Aufsichtsratsvorsitzende der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, Frau Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz, äußerte sich bei der Bilanz-Pressekonferenz sehr zufrieden mit der Entwicklung des Messe- und Kongressgeschäfts in Karlsruhe.

„Die Messe Karlsruhe hat ihre geplanten Ziele erneut übertroffen. Es freut mich besonders, dass der Geschäftsbereich Kongresse mit einem Umsatzerlös von 8,5 Millionen Euro rund 1,9 Millionen Euro über dem Plan liegt.“ Im Jahr 2018 war die Stadthalle, das Herzstück des Kongresszentrums, sanierungsbedingt zum ersten Mal ganzjährig geschlossen. Dazu Gabriele Luczak-Schwarz: „Dass die Schließung der Stadthalle nicht größere Dellen im Ergebnis hinterlässt, ist dem lösungsorientierten Handeln und engagierten Einsatz des Managements und der Mitarbeitenden der Messe Karlsruhe zu verdanken. Sie erarbeiten mit den Kunden immer wieder Lösungen, die typische ‚Stadthallen-Veranstaltungen‘ auch in den anderen Hallen oder im Messe Konferenz Center möglich machen.“

Die Bilanz der Messe Karlsruhe für das Jahr 2018 weist einen Gesamtumsatzerlös von 32,9 Millionen Euro aus. Damit erzielt die Gesellschaft den zweithöchsten Umsatz (2017: 33 Millionen Euro) ihrer Firmengeschichte und lag um 3,2 Millionen Euro über dem geplanten Umsatz.

Geschäftsbereich Messen mit höchstem Umsatzerlös seit Bestehen der Messe

Messe-Geschäftsführerin Britta Wirtz unterstreicht die sehr gute Entwicklung mit Blick auf den Geschäftsbereich Messen: „Das turnusbedingte Vergleichsjahr bei unserem Messe-Geschäft ist das Jahr 2016. Hier hatten wir ein ähnliches Portfolio im Eigenmessebereich und erzielten 20,5 Millionen Euro Umsatzerlös. In 2018 lagen wir um 3,3 Millionen Euro darüber und konnten einen Umsatz von 23,8 Millionen Euro verbuchen. Das ist ein Rekord. Und kompensiert teilweise die Schließung der Stadthalle.“

Operatives Ergebnis nur knapp unter Vorjahres-Rekord

Das operative Ergebnis (Deckungsbeitrag II) betrug 7,7 Millionen Euro und lag damit um nur 0,4 Millionen Euro unter dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2017 und 1,1 Millionen Euro über dem Plan. Faktoren für diesen Erfolg sind das organische Wachstum des Bestandsportfolios und die sukzessive Erweiterung des Eigenmesseportfolios. Einfluss hat ebenfalls die gefestigte Akzeptanz des Messegeländes, der Schwarzwald- und Gartenhalle für Kongresse und Events. Dazu Britta Wirtz: „Wir besitzen aktuell das wertigste Portfolio seit Bestehen des Unternehmens. Unsere Kunden schätzen die Produkte, die wir hier am Standort Karlsruhe anbieten, in ihrer Wertigkeit, und sind bereit, die von uns geforderten Preise zu zahlen. Das tun sie nur, weil sie aus unseren Eigen-Messen oder mit ihren Messen oder Kongressen und Firmen-Events als unsere Gäste selber ‚Wert schöpfen‘. ‚Wertig‘ heißt, dass wir deutlich verbesserte Deckungsbeiträge erzeugen.“

Betriebsergebnis leicht besser als geplant

Fast eine „Punktlandung“ gab es beim Betriebsergebnis. Der Jahresfehlbetrag der Messe Karlsruhe lag bei 12 Millionen Euro und damit 39.000 Euro unter dem Planansatz. In diesem Ergebnis ist bereits eine erhöhte Zuführung zur Vorsorgerückstellung für das Messegelände berücksichtigt, um zukünftig notwendige Maßnahmen, beispielsweise zur Gewährleistung der Betriebs- und Veranstaltungssicherheit, umsetzen zu können.

Schließung der Stadthalle lässt Anzahl der Kongresse vorübergehend sinken

Die Anzahl der jährlich stattfindenden Kongresse lag in den letzten Jahren immer deutlich über der Zahl 100. Seit 2016 ist hier eine Eintrübung durch die – damals noch bevorstehende – Schließung der Stadthalle zu verzeichnen, die im Jahr 2018 zu einer Anzahl von noch 85 Kongressen führte. Gabriele Luczak-Schwarz fasst die Situation zusammen: „Die Stadthalle ist dringend notwendig, wenn wir Neu-Geschäft – beispielsweise international ausgerichtete Wissenschaftskongresse – in Karlsruhe wollen. Der Ausbau des Kongressstandorts Karlsruhe ist ein Leitprojekt im IQ-Korridorthema Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt des Dezernats 4. Nationale und internationale Messen und Kongresse tragen zur Wirtschaftskraft der Stadt bei und erhöhen der Strahlkraft. Nur mit einem attraktiven Standort kann es gelingen, in der Top-Liga der deutschen Kongressstandorte mitzuspielen.“ Eine modernisierte und neuesten technischen Standards entsprechende Stadthalle ist dafür unerlässlich.

Die Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, Britta Wirtz (links), und die Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Karlsruhe und Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, Gabriele Luczak-Schwarz, zeigen, wie man das Logo auch verstehen kann: als Bühne für Möglichkeiten (Foto: KMK).
Die Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, Britta Wirtz (links), und die Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Karlsruhe und Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, Gabriele Luczak-Schwarz, zeigen, wie man das Logo auch verstehen kann: als Bühne für Möglichkeiten (Foto: KMK).
Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs
Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs "Kongresse.
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