16.09.2026

Auf Hardrock folgt Techno: Peter-Gross-Bau Areal wird zur Bühne für Technoevents

Nach erfolgreicher Premiere mit AC/DC 2025 zeigen nun Großveranstalter reges Interesse an Outdoorfläche

Nach dem Großkonzert von AC/DC im August 2025, bei dem das neu ertüchtigte Peter-Gross-Bau Areal eine erfolgreiche Bewährungsprobe für Infrastruktur und Verkehrsanbindung erlebte, verzeichnet die Messe Karlsruhe ein kontinuierlich gestiegenes Interesse für das multifunktionale Freigelände. Erste Open-Air-Events wie das hochkarätige 44festival mit rund 10.000 Technofans und einem internationalen Line-up fanden seitdem auf dem Gelände statt oder sind bereits in Planung: Am 19. und 20. September 2026 wird die Messe Karlsruhe im Rahmen des Rheingrün Open Air erneut zum Hotspot für elektronische Musik.

Strategische Vermarktung des Peter-Gross-Bau Areals: Suche nach geeigneten Flächen für temporäres Parken läuft noch

Das AC/DC-Konzert auf dem Peter-Gross-Bau Areal hat die Leistungsfähigkeit des Veranstaltungsstandorts Karlsruhe eindrucksvoll bewiesen. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, welche besonderen Anforderungen solche Großevents stellen: Veranstaltungen dieser Dimension erfordern in der Regel mehrere Monate Vorlaufzeit. Tourneeplanungen, sicherheitsrelevante Aspekte sowie infrastrukturelle Anforderungen müssen individuell geprüft und sorgfältig mit den örtlichen Behörden abgestimmt werden. Vor diesem Hintergrund liegt der Fokus aktuell auf der strategischen Vermarktung des Areals, wie Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, erklärt: „Gemeinsam mit städtischen Institutionen sowie erfahrenen Live-Event-Veranstaltungsprofis entwickeln wir derzeit passende Vermarktungskonzepte, um das Gelände langfristig als attraktive Location für Open-Air-Konzerte mit bis zu 50.000 Besucherinnen und Besuchern zu positionieren. Mit unserer konzeptionellen Arbeit sind wir schon sehr weit. Aktuell fehlt es allerdings noch an geeigneten Flächen rund um das Messegelände, wo temporäre Parkmöglichkeiten entstehen können.“

Peter-Gross-Bau Areal

Die Attraktivität der Location bestätigen laufende Gespräche mit verschiedenen Veranstaltern von Open-Air-Events: Mit dem Rheingrün Open Air im September 2026 steht nach dem 44festival im Mai dieses Jahres das nächste Techno-Event auf dem Freigelände an. Für Andreas Seidel, Geschäftsführer der RRS Event GmbH, die als Veranstalter beider Events agiert, bietet das Areal beste Voraussetzungen: „Das Peter-Gross-Bau Areal verbindet für uns genau die Faktoren, die moderne Großveranstaltungen heute brauchen: Fläche, Flexibilität, Erreichbarkeit und Entwicklungspotenzial. Wir können dort Veranstaltungen nicht nur durchführen, sondern sie wirklich inszenieren und weiterentwickeln. Unterschiedliche Bühnen- und Produktionskonzepte, großzügige Aufenthaltsbereiche, eine professionelle Besucherführung und die notwendige Infrastruktur lassen sich auf dem Areal sehr gut miteinander verbinden. Gleichzeitig bietet der Standort genügend Möglichkeiten, um mit unseren Formaten in den kommenden Jahren weiter zu wachsen.“

Karlsruhe als internationaler Hotspot für elektronische Musik

Neben dem 44festival und dem Rheingrün Open Air hat ein weiteres Techno-Event 2026 bereits seinen Platz in der Messe Karlsruhe gefunden. Im März dieses Jahres erfüllte das Teletech Festival die dm-arena mit Techno-Beats. Ein Zeichen dafür, dass sich Karlsruhe als passender Veranstaltungsort für Events der Musikrichtung erweist. Das unterstreicht Veranstalter Andreas Seidel: „Karlsruhe hat sich in den vergangenen Jahren zu einem extrem relevanten Standort für elektronische Musik und insbesondere Techno entwickelt – und wir glauben, dass dieses Potenzial teilweise noch unterschätzt wird. Mit dem GOTEC existiert hier eine Clubinstitution, die inzwischen weit über die Region hinaus wahrgenommen wird. Internationale Künstler, Gäste aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland und eine enorm starke Community haben dazu beigetragen, Karlsruhe auf der elektronischen Landkarte deutlich sichtbarer zu machen. Für uns ist deshalb der nächste Schritt logisch: Aus einer starken Clubkultur heraus größere Formate für die Stadt zu entwickeln.“

44festival auf dem Peter-Gross-Bau Areal

Die Zusammenarbeit mit der Messe Karlsruhe ist dabei auf ein langjähriges Engagement ausgerichtet. „Wir betrachten die Zusammenarbeit ganz klar langfristig. Unser Interesse besteht nicht darin, einzelne Veranstaltungen auf einer Fläche durchzuführen und danach weiterzuziehen. Wenn Standort, Partner und Entwicklungsmöglichkeiten zusammenpassen, möchten wir dort nachhaltig etwas aufbauen“, so Seidel. „Die bisherigen Erfahrungen mit der Messe Karlsruhe und insbesondere mit dem Team dahinter geben uns dafür ein sehr gutes Gefühl. Wir erleben Offenheit für neue Ideen und gleichzeitig die Professionalität und Erfahrung, die notwendig sind, um Veranstaltungen dieser Größenordnung sicher und verlässlich umzusetzen.“

Diese Formate sorgen für eine enorme Strahlkraft über Stadt und Region hinaus, wie Seidel außerdem bekräftigt: „Diese ist schon heute deutlich größer als die reine Besucherzahl am Veranstaltungstag. Unsere Formate erreichen über Social Media, Künstlernetzwerke, Ticketing und internationale Communities Menschen weit über Karlsruhe und Baden-Württemberg hinaus. Gleichzeitig arbeiten wir mit Künstlerinnen und Künstlern, die weltweit touren und Communities in zahlreichen Ländern erreichen.“

Ergänzend zur überregionalen Strahlkraft stellt Messe-Chefin Britta Wirtz abschließend die Auswirkungen von Event-Formaten wie dem Rheingrün Open Air oder dem 44festival in der Messe Karlsruhe auf Stadt und Region heraus: „Der Besuch tausender Techno-Fans erzeugt wie auch all unsere anderen Veranstaltungsformate Effekte u.a. für die örtliche Hotellerie und Gastronomie sowie den Mobilitätssektor. Ein wichtiger Aspekt, der die Rolle der Messe Karlsruhe als regionaler Wirtschaftsmotor unterstreicht.“