Die Geschichte der Messe Karlsruhe

Unsere Entwicklung von 1950 bis heute

Gründung und Anfangszeit

Grundstein für den Messestandort Karlsruhe war die „Erste deutsche Therapiewoche“, die 1949 stattfand. Offiziell gegründet wurde die Ausstellungs- und Kongress-GmbH (AuK) 1950, wie die Messe Karlsruhe ganz zu Beginn hieß.

Schwarzwaldhalle 1960 (Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIIIa 91)
Schwarzwaldhalle 1960 (Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIIIa 91)

Drei Jahre später wird die heute unter Denkmalschutz stehende Schwarzwaldhalle eingeweiht, 1957 folgt die Gartenhalle .

Prominente Gäste in den ersten Jahren sind unter anderem: Konrad Adenauer, Romy Schneider, Sophia Loren und Rock Hudson.

Entwicklung in den 60er & 70er Jahren

Zur Bundesgartenschau 1967 wird das Raumangebot um die Nancyhalle erweitert.

Nancyhalle 1966 (Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schlesiger A13/51/4/11)
Nancyhalle 1966 (Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schlesiger A13/51/4/11)

Anfang der 70er Jahre übernimmt die AuK das Management der städtischen Hallen für alle Veranstaltungsformate. Mit dem Neubau des Badischen Staatstheaters erweitert sich das Hallenangebot um das Konzerthaus und die gesamte Stadthalle . 1977 wird aus der AuK die Karlsruher Kongress- und Ausstellungs-GmbH (KKA).

Zukunftsweisende Erweiterungen in den 80er & 90er Jahren

1985 feiern 50.000 Karlsruher die Einweihung des neuen Kongresszentrums mit der umgebauten Stadthalle. Die KKA richtet dort das erste Videokonferenzstudio in Deutschland ein und ist 1987 Gastgeber für Helmut Kohl und Jaques Chirac beim Deutsch-Französischen Gipfeltreffen.

Stadthalle 1992 (Stadtarchiv Karlsruhe 8/Bildstelle I 6277/8)
Stadthalle 1992 (Stadtarchiv Karlsruhe 8/Bildstelle I 6277/8)

Karlsruhe ist immer wieder Gastgeber für nationale und internationale Politikveranstaltungen. 1990 wird die neue Gartenhalle errichtet und als 1991 der Weltkongress der Chemie-Ingenieure stattfindet, ist Karlsruhe längst für technisch-wissenschaftliche Kongresse bekannt.

Mit Wachstum ins neue Jahrtausend

Um als großer Veranstaltungsort wettbewerbsfähig zu bleiben, beschließt Karlsruhe den Bau eines neuen Messegeländes als zweiten Standort außerhalb der Innenstadt und eines Kongresshotels am Festplatz. Aus der KKA wird die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK). 2003 wird die „Neue Messe Karlsruhe“ eröffnet. Zu den ersten großen Events zählen die Volleyball Europameisterschaft und „Wetten, dass“ in der dm-arena . 2004 und 2005 wird das von der KMK organisierte internationale Hallen-Leichtathletik-Meeting zum weltbesten Hallenmeeting gekürt. In den Folgejahren baut die KMK ihr Geschäft mit Eigenveranstaltungen aus.

Die letzten Jahre bis heute

2013 feiert die KMK ihr 10-jähriges Bestehen. 2014 wird die KMK-Gesellschaft umstrukturiert: Mit der Karlsruher Event GmbH und der Karlsruher Tourismus GmbH werden diese Bereiche ausgegliedert und Britta Wirtz wird alleinige Geschäftsführerin der KMK.

Seit 2017 wird die Stadthalle umfassend saniert. Eine neue Festplatzoberfläche und eine eigene U-Bahn-Haltestelle werden das künftige Erscheinungsbild ergänzen.

Im Frühjahr 2019 fällt eine weitere wegweisende Entscheidung: Die Europahalle Karlsruhe wird für 30 Millionen Euro saniert und voraussichtlich ab 2024 wieder für internationalen Spitzensport nutzbar.

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